Gelesen: Honigperlen

Auch in vermeintlich Schlechtem etwas Gutes sehen – das versuche ich schon seit längerem. Umso mehr bestärkte mich die Lektüre von Melanie Pignitters Buch Honigperlen, welches im GU Verlag in der Reihe Mind & Soul erschienen ist. Die Wienerin Pignitter hatte lange selbst mit Schmerzen durch Migräne zu kämpfen und erst durch eine Änderung ihrer Einstellung und kontinuierlichem Training zur Wahrnehmung begann sich ihre Lebensqualität wieder zu steigern.

Honigperlen – das sind die kleinen Glücksmomente in dunklen Zeiten, die Dinge, die den Alltag versüssen, die Lichtblicke, die alles besser erscheinen lassen. Mit handfesten Ratschlägen und positiver Motivation vermittelt das Buch den Mut zu einer neuen Perspektive und nutzt dabei bekannte “Werkzeuge” wie Achtsamkeit oder Selbstliebe und thematisiert zudem Ängste, die viele kennen werden (z.B. Warum man nie gut genug ist).

Schöne innere und äußere Werte

Neben der anregenden Lektüre weiß das Buch auch mit seinen äußeren Werten zu überzeugen. Die Hardcover des GU Verlags sind einfach wunderschön, echte Hingucker mit tollen Fotografien. Außerdem endet jedes Kapitel mit übersichtlichen “Honigperlen to go”, indem die Autorin präzise Anleitungen gibt, um das eigene Leben zu verbessern.

Frau Pignitters Geschichte, ihr Leidensweg und wie sie gestärkt aus der Erfahrung hervorgeht, sind sehr inspirierend und das Buch hat trotz ihrer tragischen Vergangenheit durchweg einen positiven Grundton. Packen wir es an, entdecken wir unsere persönlichen Honigperlen. Mit diesem Buch kann die Reise zu einem positiveren Weltbild beginnen.

“Honigperlen” ist im GU Verlag erschienen, umfasst 192 Seiten und kostet 16,99 Euro. Mein Dank geht an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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