Gelesen: Ich fühl’s nicht

Liv Strömquist ist für mich keine unbekannte. Vor etwa einem Jahr habe ich ihr Buch I’m Every Woman rezensiert. Der Comic gefiel mir damals richtig gut und umso gespannter war ich auf ihren neuen Band, Ich Fühl’s Nicht. Das Thema diesmal: Liebe und Beziehungen.

Am Beispiel von Leonardo DiCaprio geht Strömquist der Frage nach, warum es vielen Manschen heutzutage schwerfällt sich langfristig auf Beziehungen einzulassen. Dabei geht sie gewohnt humoristisch vor und liefert spannende Fakten, berichtet von Sokrates amurösen Abenteuern, wirft einen Blick darauf wie sich die Rollen von Frauen und Männern mit der Zeit verändert haben, und beleuchtet das turbulente Leben der Dichterin Hilda Doolittle.

Sie trägt zusammen was verschiedene Wissenschaften über die Liebe sagen und wirft einen kritischen Blick auf den Songtext zu Beyonces Irreplacable. Man merkt als Leser, dass Strömquist grüdlich recherchiert hat. Sie bringt einen zum schmunzeln und zum grübeln, und das mag ich so an Strömquists Comics.

Witzig, lehrreich, kreativ – ein toller Band einer tollen Comiczeichnerin. Ich Fühl’s Nicht ist im Avant Verlag erschienen. Der Comic ist größtenteils schwarz-weiß gehalten und umfasst 170 Seiten. Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.

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