Gelesen: Zwei in einem Herzen

Lest ihr manchmal gerne Bücher, die euch zu Tränen rühren, weil weinen einen kathartischen Effekt haben kann? Dann lege ich euch das Buch Zwei in einem Herzen von Josie Silver ans Herz. Ein Buch, für dessen Lektüre Taschentücher in Reichweite äußerst empfehlenswert sind.

Lydia Bird geht es ganz und gar nicht gut. Sie hat ihre große Liebe, ihren Verlobten Freddie, durch einen tragischen Autounfall verloren. Nun fällt es Lydia schwer zu ‘funktionieren’, insesondere zu schlafen, weshalb ihr Schlaftabletten verschrieben werden. Mit diesen sinkt sie regelmäßig in eine tiefe Traumwelt, in der Freddie noch am Leben ist.

Doch immer mehr wird klar, dass Lydia im wachen Zustand noch viel hat, für das es sich zu Leben lohnt. In der realen Welt warten ihre Schwester, ihre Mutter, und nicht zuletzt Freddies bester Freund Jonah darauf, dass Lydia wieder zu sich selbst findet. Jonah litt unter Freddies Verlust fast so sehr wie Lydia. Können die beiden gemeinsam lernen wieder optimistisch in die Zukunft zu schauen?

Ein absolutes Herzschmerzbuch erwartet euch bei der Lektüre von Zwei in einem Herzen. Die Ausgangslage ist alles anderes als rosisch, starten wir als Leser doch mit dem verhängnisvollen Abend, an dem Freddie sein Leben verlor. Aller Schwermut zum Trotz, schafft es das Buch, den Leser hoffnungsvoll zu stimmen. Man fiebert mit Lydia und Jonah mit und freut sich über jeden kleinen Lichtblick.

Silvers Schreibstil ist eingängig, ihre Charaktere sympathisch. Das Buch liest sich flüssig, auch wenn mir die ‘wachen’ Passagen besser gefallen haben als die Traumsequenzen. Zwei in einem Herzen ist im Heyne Verlag erschienen. Wer große Gefühle sucht ist hier genau richtig.

Mein Dank geht an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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