Gelesen: Eden von Tim Lebbon

Der Klimawandel ist ein großes gesellschadtliches Thema. Auch in Tim Lebbons Roman Eden spielen die Schäden, die Menschen der Natur zufügen, eine Rolle. Auf der Rückseite wird das Buch als “Science-Fiction-Öko-Horrorthriller” bezeichnet. Wilder Mix? Absolut.

Hauptfiguren in Eden sind die junge Frau Jenn und ihr Vater Dylan, die mit einer Truppe Abenteurern nach Eden reisen. Eden ist eine unberührte Zone. Diese wurden von den Menschen errichtet um der Natur eine Chance zu geben sich zu erholen und somit den Planeten zu retten. Menschen sind in diesen Zonen nicht erlaubt, die Grenzen werden von Grenzpatrouillen bewacht.

Die Truppe rund um Jenn und Dylan will die Zone durchqueren – nicht um der Natur zu schaden, sondern weil sie das Abenteuer reizt. Doch Jenn hat noch ein weiteres Motiv: Ihre Mutter, seit langem getrennt von ihrem Vater, war zuvor ebenfalls nach Eden gereist und ist seitdem verschwunden. Jenn will sie finden.

Was aus Kat, Jenns Mutter, wurde, erfährt der Leser recht schnell. Eden hat sich ihrer bemächtigt. Die Natur hat ein Bewusstsein entwickelt. Und über Eindringlinge ist sie ganz und gar nicht erfreut. Die Gruppe rund um Jenn und Dylan sieht sich schnell schrecklichen Gefahren gegenüber. Bald lautet die Frage: Wer wird es lebend aus der Zone schaffen?

Eden ist im Crosscult Verlag erschienen und wurde von Tim Lebbon geschrieben, der auch die Vorlage zum Netflixfilm The Silence verfasste. Mit hohem Tempo entwickelt das Buch eine spannende Story, actiongeladen und auch recht blutig, also nichts für schwache Nerven. Die Spannung steigt kontinuierlich, der Schreibstil ist eingängig. Ein Page Turner, der sicher auch gut als Film funktionieren würde. Zwischendurch schwingt ein wenig Gesellschaftskritik mit, denn die Natur erkämpft sich das zurück, was wir ihr genommen haben, allerdings steht die Action definitiv im Fokus.

Wer eine flotte Lektüre mit teils heftigen Szenen und viel Spannung sucht, macht mit Eden nichts falsch. Mich hat das Buch gut unterhalten. Mein Dank geht an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Share:

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Please connect your site to YouTube via this page before using this widget.