Gelesen: Accidentally Wes Anderson

Ihr wisst wer Steve Zissou ist? Ihr kennt die Familie Tenenbaum? Ihr würdet gerne eine Nacht im Grand Budapest Hotel verbringen? Dann seid ihr, wie ich, wahrscheinlich Fan des Regissuers Wes Anderson.

Wes Anderson zählt zu meinen Lieblingsregisseuren, nicht zuletzt wegen seiner eigenwilligen Bildsprache. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen The Royal Tenebaums, Moonrise Kindgom, Grand Budapest Hotel und Isle of Dogs. Er schafft es stets ein Ensemble besonderer Schauspieler zu engagieren, darunter wiederkehrend Bill Murray, Tilda Swinton, Owen Wilson und Edward Norton. Anderson liebt symmetrische Aufnahmen, Candy Colors, Retro Vibes. Seine Schauplätze sind so skurril wie seine Figuren.

Schon seit einer Weile sammelt der Account @accidentallywesanderson auf Instagram Bilder, die aussehen, als könnten sie aus einem seiner fantasievollen Filme stammen. Die schönsten Fotografien wurden in einem tollen Bildband gesammelt, der nebenbei viele Informationen zu den Schauplätzen gibt. Das Buch ist geografisch gegliedert, zeigt die Anderson-esquen Orte der verschiedenen Gegenden.

Auf über 360 Seiten gibt es jede Menge zu entdecken, darunter auch das Vorwort von Wes Anderson selbst, der gerne einmal all die beschriebenen Orte besuchen möchte. Liebevoll gestaltet – Accidentally Wes Anderson ist eine Hommage der besonderen Art. Falls ihr jetzt denkt “Wer ist dieser Regisseur und warum soll der besonders sein?”, dann schaut euch einfach mal einen seiner Filme an. Schnell erkennt man, dass es wenig vergleichbares in Hollywood gibt.

Erschienen ist dieses Must Have für jeden Wes Anderson Fan im Dumont Verlag. Ich bedanke mich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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